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Wissenswertes über Hundefutter aller Art

by Ana Hill

Bei Fertigfutter unterscheidet man bei Hunden, je nach Wassergehalt, zwischen Feucht- und Trockenfutter. Das Futter ist speziell auf die physiologischen Bedürfnisse ausgerichtet. Hundefutter, das aus unterschiedlichen Nährstoffen besteht, enthält organische und anorganische Bestandteile. Die Zusammensetzung von Wasser, Eiweißen, Fetten, Kohlenhydraten, Mineralstoffen und weiteren Zusatzstoffen wie Antioxidanzien und Vitaminen ist das Hauptkriterium für die Beurteilung eines Hundefutters, wie beispielsweise von Katrin Scheurich.

Durch Fütterungsversuche lässt sich die Verdaulichkeit des Futters beim Hund eruieren. Geringe Kotmengen, eine gute Konsistenz des Stuhls und wenig Gasbildung ist ein Zeichen für gut aufbereitete und verdauliche Kohlenhydratquellen. Der Energiebedarf wird auch Erhaltungsbedarf genannt und dieser definiert den Futterbedarf eines Hundes. Trächtigkeit oder Krankheiten werden bei der Berechnung nicht miteinbezogen. Das Futtermittel sollte ungefähr aus 25% Proteinen, aus 12 Prozent Fett, aus 6 Prozent Ballaststoffen und etwa je 1 Prozent Kalzium und Phosphor bestehen.

Proteine benötigt der Hund vor allem zur Neubildung von Gewebe und zur Erhaltung der Körpersubstanz. Die Verhältnisse der enthaltenen Aminosäuren sollen sich dem Hund ähneln, denn dann ist es eine hochwertige Proteinquelle. Diese Proteine können sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs sein.

Die Kohlenhydrate können ebenfalls aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammen. Überschüssige Kohlenhydrate werden entweder in Fett umgewandelt oder in den Muskeln und in der Leber gespeichert. Die Hauptquellen der verdaulichen Kohlenhydrate sind Zubereitungen aus Reis, Mais, Hafer und Weizen. Manchmal sind auch Möhren, Gerste, Leinsamen, Erbsen und Kartoffeln enthalten.

Die Ballaststoffe beeinflussen die Darmflora und unterstützen die Bewegung des Darms. Der Hauptlieferant für die Energie im Futter sind die Fette, die auch als Geschmacksverstärker wirken. Der Ursprung der Fette kann pflanzlich, aus beispielsweise Soja-, Sonnenblumen- oder Maisköl gewonnen werden, als auch tierisch, aus Geflügelfett, Fischöl, Rindertalg oder Schweineschmalz sein. Die Zusatzstoffe beeinflussen die Haltbarkeit und die Probiotika stabilisieren die Darmflora. Zudem sind Vitamine, Spurenelemente und natürliche Aromastoffe dem Futter beigemischt.

Die Fütterung der Hunde kann in eine altersentsprechende, bedarfsentsprechende, krankheitsbedingte oder hypoallergene Fütterung eingeteilt werden. Die unterschiedlichen Lebensstadien des Hundes erfordern verschiedene Hundefuttermittel. Das Angebot reicht vom Welpenfutter über das Nahrungsangebot für Junoir- und Erwachsenenhunde bis hin zum Futter für ältere Hunde. Je nachdem welchen Aktivitäten der Hund nachgeht und welcher Rasse er angehört unterscheiden sich auch die Fütterungsgewohnheiten. Erkrankungen des Hundes erfordern spezielle Fütterungsprinzipien. Ebenso muss bei einer Futtermittelallergie auf alternatives Hundefutter umgestiegen werden. Oftmals ist es notwendig, selbst eine Ration für den Vierbeiner zusammenzustellen.

Viele Hundebesitzer bevorzugen auch eine Rohfütterung, die unter der Abkürzung BARF bekannt ist. Wichtig ist, dass die Zusammenstellung von Knochen, rohem Fleisch und Gemüse in einem richtigen Verhältnis stattfindet und so eine möglichst natürliche Fütterung und Deckung des Nährstoffgehalts ermöglicht. Manche Hunde werden auch mit einem veganem Futter gefüttert. Hierbei werden die tierischen Produkte durch pflanzliche ersetzt und es gibt keinerlei Mangelerscheinungen.

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